Ihr Kind hat etwas angestellt und Sie halten ihm nun einen ewig langen gefühlsbetonten Vortrag über Recht und Unrecht, Strafen und Konsequenzen. Doch anderes als Sie denken, wird Ihr Kind spätestens nach 5 Minuten abschalten und Sie nur nach mit großen Augen anschauen. Es wird so zu sagen „Eltern-taub“. Sprechen Sie ruhig und in kurzen Sätzen mit dem Kind. Fragen Sie nicht nach dem „warum“, sondern nach dem „wie“. Sie werden erstaunt sein, auf welch für Kinder plausible Gründe sie stoßen werden. Beispiel: „Wie kam es dazu, dass du die Tapete bemalt hast?“, „Mein Bild hat nicht auf das Blatt gepasst. Und da du eh alle meine Bilder an die Wand hängst, hab ich es gleich an die Wand gemalt“.