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Tagesmutter und Babysitter nach Bundesländern

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Der spannende Beruf der Tagesmutter

Im Zuge des rasanten Wandels gesellschaftlicher Strukturen und Ansprüche möchten oder müssen viele Frauen neben der Familie auch ihrer beruflichen Karriere mehr Platz und Zeit einräumen. In Folge dessen steigt der Bedarf an außerfamiliärer Kinderbetreuung stetig an. Neben der Möglichkeit, den Nachwuchs in Kindertagesstätten oder Kindergärten stundenweise betreuen zu lassen, rückt auch der Beruf der Tagesmutter immer mehr in das Blickfeld junger Eltern.

Eine Tagesmutter schaut mit zwei Kindern ein Buch an.

Unter einer Tagesmutter versteht man eine speziell ausgebildete Person, die sich (zumeist privat organisiert) während der Abwesenheit der Eltern um die Kleinen kümmert. Vor allem für Kinder unter drei Jahren, die noch keinen Anspruch auf einen Kindergartenplatz haben, bietet sich die familienähnliche Betreuungssituation durch eine Tagesmutter an. Nicht nur das flexible Zeitmanagement, die kleinen Gruppen von betreuten Kindern und die dadurch resultierende individuelle Förderung einzelner werden von einem großen Teil der Eltern als Vorteil betrachtet. 

Tagesmütter sind, anders als der Babysitter aus der Nachbarschaft, fachlich geschult. Sie benötigen neben einer offiziellen Pflegeerlaubnis auch geeignete Räumlichkeiten, die aber durchaus im persönlichen Wohnumfeld der Tagesmutter liegen können, eine pädagogische Qualifikation und Kenntnisse in erster Hilfe bei Kleinkindern.

In den einzelnen Bundesländern sind die Voraussetzungen für das Erlangen eines Tagespflege Zertifikats sehr unterschiedlich geregelt. Langt den Behörden in einem Land möglicherweise ein sechzehn Unterrichtsstunden umfassender Fortbildungskurs, so verlangen andere Bundesländer mindesten 160 Lehrstunden. Die Inanspruchnahme einer Tagesmutter gilt als gleichwertig neben der Tagesbetreuung in Kindertagesstätten. In vielen Fällen ist daher auch eine finanzielle Förderung für die Beschäftigung einer Tagesmutter möglich.

Eine besondere Form der Tagesmutter-Betreuung sind sogenannte Großtagespflegestellen, bei denen sich mehrere Tagesmütter zusammenschließen und ihre Pflegekinder in gemeinsamen Räumlichkeiten betreuen. Diese Form der Tagesmutterbetreuung bietet vor allem für die Pflegekräfte große Vorteile. So können die Kinder auch dann weiter betreut werden, wenn die Tagesmutter im Urlaub oder krank ist.

Egal, ob sich die Eltern für die Betreuung ihres Kindes in einer Großtagespflegestelle oder durch eine privat organisierte Tagesmutter entscheiden: beachten sie bei der Auswahl der Tagesmutter ein paar einfache Regeln, so steht der kompetenten und fürsorglichen Unterbringung der Kinder nichts mehr im Wege.

Tagesmutter Aufgabenfelder

Der Beruf der Tagesmutter ist interessant, abwechslungsreich und bringt viel Verantwortung mit sich. Laut Kinder- und Jugendhilfegesetz gehören zu den Aufgaben einer Tagesmutter Bildung, Erziehung und Betreuung. Hinter diesen drei Begriffen verbirgt sich aber mehr, als es auf den ersten Blick scheint. An erster Stelle muss die Tagesmutter großen Spaß am Umgang mit Kindern haben und sich gerne und ausdauernd mit ihnen beschäftigen können.

Eine Tagesmutter betreut zwei Kinder.

Eine Tagesmutter sollte ihren Schützlingen eine liebevolle und flexible Betreuung bieten können. Dazu gehören kindgerechte Räumlichkeiten, in denen die Kinder nach Herzenslust spielen und toben können, ebenso, wie Kuschelzeiten, Spielplatzbesuche und bei Schulkindern die Hausaufgabenhilfe. Die Pflegekinder sind in den Familienalltag der Tagesmutter integriert. Das heißt, dass die Tageskinder neben den möglicherweise vorhandenen eigenen Kindern eine gleichberechtigte Rolle spielen. Jedes einzelne Kind benötigt eine individuelle Betreuung und Förderung. Eine Tagesmutter muss diese Bedürfnisse erkennen und entsprechend auf sie reagieren. Dabei ist wichtig, dass sie immer im Dialog mit den Eltern steht, um auftretende Fragen und Probleme auch in deren Sinne lösen zu können. Die Eltern sind wichtige Kooperationspartner für eine Tagesmutter. Ihre Wünsche und Grundsätze sollte eine Tagesmutter verstehen und umsetzen können, auch wenn sie möglicherweise andere Vorstellungen hat. 

Neben der Betreuung und Förderung der Pflegekinder, bemüht sich eine Tagesmutter natürlich auch um eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Eine Tagesmutter muss sich in Erziehungsfragen laufend weiterbilden, wobei eine regelmäßige Auffrischung des Erste-Hilfe-Wissens speziell bei Kleinkindern eine große Rolle spielt. 

Vor allem aber muss eine Tagesmutter ihre Schützlinge mit viel Verantwortung und Liebe betreuen, auch wenn sie weiß, dass es sich bei ihren Pflegekindern um Kinder „auf Zeit“ handelt – die Kinder wieder los lassen zu können gehört ganz sicher zu den schwersten Aufgaben einer Tagesmutter.